Zum Andenken für alle, die ihre Gesundheit oder ihr Leben
für andere geopfert haben.

 

28. November 2008  Petersberg

Der 45-jährige Feuerwehrmann Christof Heil stürzte beim Anbringen einer Weihnachtsdekoration am örtlichen Schlauchturm ab und erlag noch vor Ort seinen Verletzungen. Er hinterlässt seine Ehefrau und zwei Kinder.

30. November 2008 - Worms-Rheindürkheim

Bei einer Explosion in einer Wormser Malzfabrik ist heute morgen ein 24jähriger Feuerwehrmann ums Leben gekommen. Sieben weitere wurden zum Teil schwerstverletzt; vier schweben in Lebensgefahr.

12. Februar 2008 - Schwelbrand - ein getöteter FA

Sonnenberg (BRB). Am Dienstag, den 12.02.2008, gegen 04.00 Uhr, kam es in der Sonnenberger Dorfstraße nach dem derzeitigen Erkenntnisstand zu einem Schwelbrand in einem Doppelhaus. Die Bewohner des Hauses bemerkten das Feuer rechtzeitig und konnten sich in Sicherheit bringen. Die schnell am Einsatzort eingetroffene Freiwillige Feuerwehr Gransee nahm sofort die Löscharbeiten auf. Während dieser Arbeiten verlor ein 47-jähriger Kamerad, er war mit Atemschutztechnik mit einem weiteren Kameraden zur Erkundung in dem Haus eingesetzt, das Bewusstsein. Trotz der sofortigen nach der Bergung vor Ort und später im Krankenhaus erfolgten intensiven ärztlichen Behandlung verstarb der 47-jährige Feuerwehrkamerad.

01. Januar 2008 Beeskow

Mit einem furchtbaren Ereignis hat für die Mitglieder der Beeskower Freiwilligen Feuerwehr das Jahr 2008 begonnen. Bei der Fahrt zu einem Einsatzort kam einer der Kameraden ums Leben. Auf der Straße nach Kummerow touchierte nach ersten Erkenntnissen das Tanklöschfahrzeug mit dem Hinterrad eine Verkehrsinsel, kam ins Schleudern, stieß gegen einen Baum und stürzte um.

03.November 2007 Atherstone On Stour (Mittelengland) 

Beim Brand in einer Lagerhalle sind in England vier Feuerwehrleute ums Leben gekommen. Erst nach zwölf Stunden war der Brand gelöscht, obwohl bis zu 100 Feuerwehrleute in der Nacht gegen die Flammen gekämpft hatten. Die Feuerwehrgewerkschaft nannte den Brand den schlimmsten seit 35 Jahren

01. Oktober 2007 Bayern

Tödlicher Verkehrsunfall mit einem Einsatzfahrzeug.  Im Rahmen einer Einsatzfahrt fuhr am 01.10.07 gegen 06:45 Uhr ein schweres Löschfahrzeug der FFW Bad Birnbach von Bad Birnbach in Richtung Egglham. Der Fahrer des Feuerwehrfahrzeuges, ein 52jähriger Mann aus Bad Birnbach, erlitt bei dem Aufprall tödliche Verletzungen. Die vorne rechts befindliche Feuerwehrfrau und die auf den Rücksitzen befindlichen 3 Feuerwehrmänner wurden leicht verletzt und mussten im Schockzustand in Krankenhäuser eingeliefert werden.

18.Juni 2007 aus den USA:  Charleston/SC (USA) 

Beim Brand eines Großmarktes für Möbel starben während der Brandbekämpfung neun Atemschutzgeräteträger. Zum Unfallzeitpunkt befanden sich die FA zusammen mit weiteren Atemschutzgeräteträger im Innenangriff und waren auf der Suche nach vermissten Zivilisten. Wahrscheinlich führten eine schnelle Brandausbreitung und der Einsturz des Daches sowie Teile des Hochregallager innerhalb des Gebäudes zu den Todesfällen.

23. März 2007 LK Stade / Niersachsen
 
Auf einer Landstraße im niedersächsischen Landkreis Stade ist am Freitagabend ein vollbesetztes Löschgruppenfahrzeug der Ortsfeuerwehr Hammah auf dem Weg zur Jahreshauptversammlung der Gemeindewehren in Großenwörden gegen ein Baum gerammt und dabei völlig zerstört worden. Alle Insassen wurden verletzt, mindestens drei von ihnen schwer, ein 48-jähriger Kamerad verstarb trotz aller Versuche des Notarztes noch vor Ort im Rettungswagen.
6. Februar 2007
Rochefort (Belgien). Die freiwillige Feuerwehr aus Rochefort wurde zu einem scheinbar banalen Kaminbrand in einem Geschäft für landwirtschaftliche Produkte gerufen. Vor Ort stellten sie fest, dass im hinteren Bereich des Lagers Rauch aus einer Zwischendecke drang. Beim Öffnen der Zwischendecke kam es zu einer Durchzündung. Zwei Feuerwehrangehörigen gelang die Flucht nach draußen. Der dritte Feuerwehrmann konnte ihnen nicht folgen. Bei dem Opfer handelt es sich um einen 29-jährigen Berufsfeuerwehrmann aus Brüssel, welcher in seiner Freizeit ebenfalls bei der freiwilligen Feuerwehr Rochefort tätig ist.
4. Februar 2007 

Winnipeg/Manitoba (Canada) Beim Brand eines Wohnhauses ereignete sich während der Suche nach eventuellen Vermissten ein Flashover, in dessen Folge zwei Tote und vier Verletzte zu beklagen waren. Zur Suche nach Vermissten gingen sechs Feuerwehrangehörige in das Gebäude vor, wo ihnen anscheinend von einer Rauchdurchzündung (Flashover) der Rückweg versperrt wurde. Die beiden Schwerstverletzten erlagen im Krankenhaus ihren Verletzungen. Bei der Rettung dieser beiden zogen sich auch weitere Feuerwehrangehörige z. T. schwere Verletzungen zu; mindestens vier Atemschutzgeräteträger mussten in Krankenhäuser eingeliefert werden. Weitere Zivilisten hatten sich zum Unfallzeitpunkt nicht mehr im Gebäude befunden; alle Bewohner konnten sich vor Eintreffen der Feuerwehr selbst retten. Die beiden Todesopfer waren Captains und besaßen beide mehr als 30 Jahre Erfahrung im Feuerwehrdienst.

4. Februar 2007

Washington/PA (USA) Beim Brand eines Wohnhauses kam es durch einen Dacheinsturz zu einem Todesfall. Das Opfer befand sich zusammen mit einem anderen Atemschutzgeräteträger innerhalb des Gebäudes, in dem allerlei Gerümpel, Reifen, Gasflaschen und brennbare Flüssigkeiten gelagert wurden und somit eine hohe Brandlast besaß. Während der Löscharbeiten kam es zum Einsturz des Daches, wodurch die beiden im Innenangriff befindlichen Feuerwehrangehörigen verletzt wurden. Der sofort eingesetzte Sicherheitstrupp konnte die beiden Feuerwehrangehörigen zwar nach insgesamt 2 Stunden befreien, jedoch erlag das Todesopfer später seinen Verletzungen.

01.02.2007

In der Atemschutzstrecke der Berliner Feuerwehr (Serviceeinheit Aus- und Fortbildung Feuerwehrschule) kam es zu einem tragischen Todesfall. Der 47-jährige Hauptbrandmeister Olaf P. der Feuerwache Wedding brach kurz nach verlassen des Trainingspacours leblos zusammen. Die sofort eingeleiteten Reanimationsmaßnahmen durch anwesende Rettungsassistenten und Ärzte blieben leider erfolglos. Er  hinterlässt eine Frau und zwei erwachsene Kinder.

26. Januar 2007

Hamilton County/TN (USA)  Beim Brand eines Wohnhauses stürzte ein Feuerwehrangehöriger durch den Boden des Erdgeschosses in den Keller. Der Feuerwehrangehörige durchsuchte das Gebäude nach eventuell eingeschlossenen Personen, als der Boden nachgab und er in den Keller stürzte. Sofort eingeleitete Rettungsversuche, bei denen ein anderer Feuerwehrangehöriger  sogar den PA des Opfers erreichen konnte und eine Leiter zum Opfer hinunter gelassen wurde, mussten abgebrochen werden, da das Dach begann, seine strukturelle Integrität zu verlieren und drohte einzustürzen. Das Opfer konnte nur noch tot geborgen werden. Tragischerweise hatte sich die vermisste Familie bereits vor Eintreffen der Feuerwehr aus dem Gebäude gerettet, weshalb sich keine Personen mehr in dem Gebäude befanden.

18.01.2007: Letzte Nacht sind bei sturmbedingten Einsätzen (Kyrill)leider zwei Feuerwehrangehörige tödlich verunglückt.

Bei einem sturmbedingten Einsatz ist in Tönisvorst (Kreis Viersen) ein 39-jähriger Feuerwehrmann tödlich verunglückt. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei wurde er von einem entwurzelten Baum erschlagen, als er gemeinsam mit anderen Einsatzkräften versuchte, einen anderen umgestürzten Baum von einer Straße zu räumen. Ein zweiter 50 Jahre alter Feuerwehrmann starb bei einem Einsatz in Düren. Weitere Feuerwehrmänner wurden z.T. bei Einsätzen schwer verletzt. Die Feuerwehr trauert mit den Angehörigen.
5. Januar 2007, 07:45 AM -
UPLAND, Ind. USA  Ein freiwilliger Feuerwehrmann (Sidney Hall) starb nachdem in einem brennenden Haus durch eine Geschossdecke brach und abstürzte. Sieben weiter Feuerwehrangehörige wurden verletzt bei dem Versuch ihn zu retten.
30. Dezember 2006,
Denison, Tx. USA Ein Feuerwehrmann starb bei einem Feuer in einem Haushaltsgeräteladen. Er wurde bei der Brandbekämpfung von einstürzenden Gebäudeteilen tödlich verletzt.
11.12.2006 Feuerwehrtaucher verunglückt

Meldorf (ots) - Ein Berufstaucher war am Montag an der Schleuse bei Reparaturarbeiten unter Wasser verunglückt und wurde vermisst. Ein Rettungstaucher der  Freiwilligen Feuerwehr Itzehoe wollte dem Mann zur Hilfe kommen und  tauchte ebenfalls nicht wieder auf. In einer fieberhaften  Rettungsaktion, an der sich auch Marinetaucher aus Eckernförde  beteiligten, wurde versucht, die beiden Männer noch lebend zu finden. Diese Hoffnung erfüllte sich jedoch nicht.

23. November 2006 - Durchzündung - ein getöteter Feuerwehrangehöriger

(ar) Atlanta, GA. Beim Brand eines Wohnhauses wurde ein FA orientierungslos, geriet in eine Durchzündung. Er starb später im Krankenhaus.

27. August 2006 - Brand - Teileinsturz - zwei getötete und drei verletzte Feuerwehrangehörige

(ar) New York City (USA). Am 27.8.06 kamen bei einem Brandeinsatz in einem Laden im Stadtteil Bronx zwei Feuerwehrangehörige ums Leben. Während sich die Opfer zusammen mit anderen Feuerwehrangehörigen im Innenangriff befanden, kam es zu einem Teileinsturz der Dachkonstruktion, wobei herunter stürzende Trümmer dazu führten, dass auch der Boden einstürzte, auf dem sich die beiden Opfer zusammen mit drei weiteren Feuerwehrangehörigen befanden. In der Folge stürzten die AGT herunter und wurden von Trümmern begraben. Sofort eingeleitete Rettungsmaßnahmen ermöglichten es, nach wenigen Minuten drei Feuerwehrangehörige mit z. T. schweren  Verletzungen zu retten. Die beiden tödlich Verunglückten waren jedoch länger als eine Stunde unter den Trümmern begraben, bevor die Rettungsmannschaften sie erreichen konnten. Das eine Opfer war bei seiner Rettung noch bei Bewusstsein, starb jedoch später an seinen schweren Verletzungen. Die Rettungskräfte mussten während den Bergungsarbeiten von weiteren Kräften vom zwischenzeitlich wieder aufgeloderten Brand abgeschirmt werden.

13. August 2006 – Kellerbrand – ein getöteter und eine verletzte Feuerwehrangehörige

(ar) Greenbay/Wisconsin (USA) – Beim Brand eines Wohnhauses starb ein 55-jähriger Feuerwehrmann, der bereits 17 Jahre in der Feuerwehr tätig war und nur fünf Tage vor seiner Beförderung zum Lieutenant (etwa: Gruppenführer) stand. Der Brand ereignete sich in einem Wohnhaus um kurz vor 12:30 Uhr. Das Opfer betrat das Objekt zusammen mit einer Feuerwehrangehörigen durch die Hintertür. Im Inneren des Gebäudes angelangt, gab jedoch der Boden nach und der Trupp fiel in den darunter liegenden Keller, in dem brennende Trümmerstücke lagen. Der Keller stand zu diesem Zeitpunkt bereits im Vollbrand, was von außerhalb des Gebäudes jedoch nicht festgestellt werden konnte. Die Truppkollegin des Opfers konnte sich durch ein Kellerfenster selbst retten, während Sicherheitstrupps zur Rettung des Opfers nicht sofort eingesetzt werden konnten, da die Brandausweitung dies zu gefährlich machte.

9. August 2006 - Kellerbrand - drei getötete und sieben verletzte FA

(bl) Budapest (Ungarn). Drei junge Feuerwehrleute sind bei der bisher größten Tragödie der ungarischen Feuerwehr ums Leben gekommen. Die Männer waren an Löscharbeiten in der Technischen Universität beteiligt, wo im zweiten Kellergeschoß ein Feuer am Schießplatz ausgebrochen war, erklärte der Sprecher der Budapester Feuerwehr, Peter Molnar. Laut Nachrichtenagentur M T I sollen die drei Feuerwehrleute wegen des dichten Rauchs im Kellerlabyrinth die Orientierung verloren haben. Die Opfer im Alter zwischen 23 und 30 Jahren waren erfahrene Feuerwehrleute, betonte Molnar. Sieben weitere Feuerwehrmänner erlitten Rauchvergiftungen

27. Juli 2006 - Kellerbrand - ein getöteter und zwei schwerverletzte Feuerwehrangehörige

(bl) Göttingen (Niedersachsen). Zunächst sah alles nach einem völlig harmlosen Kellerbrand aus, doch der Einsatz der Göttinger Feuerwehr endete in einer Tragödie. Aus noch unbekannter Ursache kam der Löschtrupp in Schwierigkeiten. Die Retter mussten selbst gerettet werden. Zwei Feuerwehrkräfte brachen beim Verlassen des Kellers zusammen, mussten versorgt werden. Ein dritter (Norbert Somerfeld) blieb vermisst. Der Feuerwehrmann konnte kurz danach leblos geborgen werden.   / Hier der Unfallbericht.

Vier Feuerwehrleute sterben in Sachsen-Anhalt

Feuer im Kindergarten des Nachbarortes - so lautete die Alarmmeldung. Doch das Einsatzteam aus Wolmirstedt in Sachsen-Anhalt kam dort nie an: Bei der Fahrt mit Blaulicht rasten vier Feuerwehrleute in den Tod, sechs weitere Menschen wurden verletzt. Besonders tragisch: Bei dem Einsatz handelte es sich nur um eine Übung - was die Feuerwehr aber nicht wusste.

"Alles war so unnötig und hätte eigentlich nicht passieren müssen", sagte Gisela Gerling-Köhler, Bürgermeisterin des 1300-Einwohner-Ortes Glindenberg. Zwei 20- und zwei 22-jährige Männer der Freiwilligen Feuerwehr Wolmirstedt starben noch an der Unfallstelle. Vier Kollegen zwischen 19 und 35 Jahren und die Fahrerin wurden schwer verletzt, genauso wie die 49-jährige Fahrerin des Vans, die aus noch ungeklärtem Grund am Montag gegen 18.45 Uhr auf einer Kreuzung mit dem Feuerwehrauto zusammengestoßen war.

Die Freiwillige Feuerwehr der Kleinstadt Wolmirstedt war zum Einsatz ins benachbarte Glindenberg alarmiert. Es hieß, ein Feuer sei im Kindergarten ausgebrochen. Dass es sich dabei nur um eine Übung handelte, wussten die Alarmierten aber nicht.
Mit acht Feuerwehrmännern und der Fahrerin besetzt, fuhr das Löschfahrzeug mit Blaulicht und Martinshorn von Wolmirstedt in Richtung Glindenberg. An einer Kreuzung prallte der Van gegen die hintere rechte Seite des Löschfahrzeuges. Das Feuerwehrauto überschlug sich seitlich, stieß gegen einen Straßenbaum und kam auf dem Dach liegend zum Stillstand. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden.

An der Kreuzung hätte die Autofahrerin zwar Vorfahrt gehabt. Doch bei einem Einsatz mit Martinshorn und Blaulicht haben Rettungsfahrzeuge Vorrang. Zur Rekonstruktion des Unfallherganges wurde deshalb ein unabhängiger Sachverständiger mit der Erstellung eines unfallanalytischen Gutachtens beauftragt.
Kathrin Flügel wohnt direkt an der Unglücksstelle, wo am Dienstag die Aufräumarbeiten im vollen Gange waren: "Die Bilder werde ich mein Leben nicht vergessen. So viel Leid!", sagte sie und lobte zugleich, dass umgehend Seelsorger auch aus den umliegenden Gemeinden vor Ort waren, um die Überlebenden zu betreuen.
 
Andy Opitz, Wehrleiter der Glindenberger Feuerwehr, stand noch immer unter Schock. Er hatte sich am Tag nach dem Unfall mit seinen Kameraden im Feuerwehrhaus des Ortes versammelt, um still zu trauern. Bei dem Einsatz habe es sich um eine "scharfe Übung" gehandelt, erklärte Bürgermeisterin Gerling-Köhler. Nur die beiden Wehrleiter aus Glindenberg und Wolmirstedt hätten gewusst, dass es tatsächlich nicht brannte.
"Am Donnerstag findet die nächste Ratssitzung statt", kündigte die Bürgermeisterin an. Dann wollen die Gemeindevertreter auch darüber beraten, wie sie den Feuerwehrleuten und ihren Angehörigen schnell helfen können. "Es gibt für alle Beteiligten so unendlich viel zu verarbeiten", erklärte sie. Als nächste praktische Maßnahme stehe die Umgestaltung der Unglückskreuzung in einen Kreisverkehr an. "Hier kracht es immer wieder", kritisierte auch Anwohnerin Kathrin Flügel. Bislang sei der Unfallschwerpunkt allerdings von den Behörden trotz Eingaben unbeachtet geblieben.

Di
e Kameraden und Angehörigen der toten Kameraden wurden über mehrere Wochen von Notfallseelsorgern und Feuerwehrseelsorgern betreut und begleitet. Dies erfolgte vom ersten Tag an über die Folgetage und die Bestattungen bis zur Gedenkfeier am 8. Juli 2006.
 
Mehr Infos unter: www.robbiator.de

12. Mai 2006 - Feuer in Textilfabrik - ein getöteter Feuerwehrangehöriger

(reb) Ibbenbüren (NRW). Beim Brand eines Produktionsbetriebes für Textilien ist am späten Abend ein Feuerwehrmann (Mario Kempker) im Innenangriff ums Leben gekommen. Genauere Informationen liegen zur Zeit noch nicht vor.

Feuerwehrmann getötet

Arnstein (mm) Ein tragischer Unfall kostete am Freitag bei der 1. Mai-Feier in Arnstein (Lkr. Main-Spessart) einen Feuerwehrmann das Leben. Während der Aufstellung neigte sich der Baum zur Seite und stürzte auf den Feuerwehrmann, der noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen erlag. Etwa 20 Angehörige der Feuerwehr Arnstein wollten die über 24 Meter lange Birke auf dem Cancale-Platz aufrichten, teilt die Polizeidirektion Würzburg in einer Pressemitteilung mit.
Dazu wurden Seilwinde, Metallführungsstangen, Seile und so genannte "Galgen" verwendet und die üblichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Trotzdem drehte sich der Baum während des Aufrichtens im Widerlager und fiel seitlich zu Boden. Dabei traf die Birke den 48-Jährigen, so die Polizei. Rund 200 Personen, darunter etliche Kinder, waren zum Unfallzeitpunkt auf dem Cancale-Platz. Die Kriminalpolizei Würzburg hat die Ermittlungen zu dem Unglücksfall aufgenommen. Die Maifeier wurde abgebrochen, der Baum in Meterstücke zersägt

21. Februar 2006 - Wandeinsturz - zwei getötete Feuerwehrangehörige

(ar) Moulton, Alabama (USA). Beim Brand eines alten Sägewerks kamen zwei AGT ums Leben, als sie von einer einstürzenden Mauer begraben wurden. Ein dritter Feuerwehrangehöriger wurde ebenfalls von den Trümmern begraben, konnte jedoch gerettet werden und blieb unverletzt.

22. Januar 2006 - Flashover - ein verletzter und ein getöteter Feuerwehrangehöriger

(ar) Montreal (Kanada). Bei einem Gebäudebrand kam ein Feuerwehrangehöriger der Feuerwehr Montreal ums Leben. Um 03:50 wurde ein Brand im EG eines dreigeschossigen Gebäudes im Norden Montreals gemeldet. Um 04:24 wurde die Alarmstufe erhöht, da Feuerwehrleute im Gebäude vermisst wurden. Von den ursprünglich drei vermissten Feuerwehrangehörigen konnten sich zwei noch aus dem Gebäude retten, von denen einer leichte Verbrennungen 2. Grades erlitt. Der Tote wurde später im Gebäude aufgefunden; erste Meldungen lassen darauf schließen, dass er von einem Flashover (Rauchdurchzündung) erfasst wurde. Dieser Unfall ist der erste mit tödlichem Ausgang bei der Feuerwehr Montreal seit 1992.

21. Januar 2006 - Gebäudebrand - Überanstrengung - ein getöteter Feuerwehrangehöriger

(ar) Atlanta, Illinois (USA). Beim Brand eines Gebäudes kam ein 42-jähriger Feuerwehrangehöriger ums Leben; die wahrscheinliche Todesursache war ein Herzinfarkt. Der Tote war unter PA eingesetzt; als die Restdruckwarneinrichtung des PA ertönte, löste sich der Feuerwehrangehörige aus dem Einsatz und meldete seinem Vorgesetztem, dass er sich „nicht gut“ fühle. Daraufhin wurde er dem Rettungsdienst übergeben und vor Ort behandelt. Als sich sein Zustand nicht besserte, wurde er schließlich in ein Krankenhaus eingeliefert. Dort wurde er später für tot erklärt.

6. Januar 2006 - Kellerbrand - ein getöteter und acht verletzte Feuerwehrangehörige

(ps) Asnières-sur-Seine, Paris (Frankreich). Ein 23-jähriger Feuerwehrmann der Feuerwache Colombes der Pariser Berufsfeuerwehr (BSPP), starb am Freitag bei einem Brand im Keller eines Geschäftes in Asnières-sur-Seine. Acht weitere Feuerwehrmänner wurden verletzt, einer davon schwer.

17. Dezember 2005 - Gebäudebrand - zwei getötete Feuerwehrangehörige

(dk/bl) Tübingen (BW). Bei einem Brand sind zwei Feuerwehrmänner der Freiwilligen Feuerwehr Tübingen im Einsatz ums Leben gekommen.
Der 24-jährige ledige Oberfeuerwehrmann trat 1997 in die Jugendfeuerwehr ein und war seit 1999 im aktiven Feuerwehrdienst. Der 35-jährige Oberlöschmeister trat 1987 in die Feuerwehr ein, war auch als Ausbilder tätig und wurde 1997 zum Gruppenführer in der Landesfeuerwehrschule ausgebildet. Er hinterlässt Frau und zwei Kinder.

10. Dezember 2005 - Explosion - ein getöteter, ein verletzter Feuerwehrangehöriger

(bl). Münchsmünster (Bayern). Im oberbayrischen Münchsmünster ereignete sich eine folgenschwere Explosion in einer Chemiefabrik. Ein Kollege der Werkfeuerwehr starb, ein weiterer wurde schwer verletzt. Nähere Informationen liegen derzeit noch nicht vor.

6. November 2005 - Herzstillstand - ein toter Feuerwehrangehöriger

(ar) Riverside, CA (USA) - Das Opfer, 38, war im Innenangriff zur Brandbekämpfung in einem Gebäude eingesetzt. Er verließ das Gebäude, um einen Wechsel seiner Druckluftflasche vorzunehmen. Während er dies tat, erlitt das Opfer einen Herzstillstand; sofort eingeleitete Wiederbelebungsmaßnahmen brachten leider keinen Erfolg.

23. Oktober 2005 (ar) Altoona, PA (USA) ? Bei der Vorbereitung einer Realbrandausbildung im Brandübungshaus einer staatlichen Feuerwehrschule erlitt ein erfahrener Ausbilder schwere Verbrennungen, an denen er zwei Tage später verstarb.

25. August 2005 - Scheunenbrand - Einsturz - eine getötete und zwei verletzte Feuerwehrangehörige

(ps) Epinal (Frankreich). Eine Feuerwehrfrau ist am Donnerstagabend gestorben, nachdem sie im Einsatz bei einem Scheunenbrand in Sandaucourt (Vogesen) verletzt worden war, teilte die Feuerwehr aus den Vogesen mit. Die junge Frau ist im Krankenhaus von Nancy verstorben, wo sie mit dem Hubschrauber hingebracht woden war, teilte ein Pressesprecher der Feuerwehr mit. Sie wurde von einer einstürzenden Mauer der Scheune verletzt. Der Brand war zu dem Zeitpunkt bereits gelöscht und die Feuerwehr war mit Aufräum- und Nachlöscharbeiten beschäftigt. Zwei weitere Feuerwehrangehörige wurden bei dem Einsatz leicht verletzt.

7. August 2005 - Gebäudebrand - Ein getöteter und mehrere verletzte Feuerwehrangehörige

(reb) Buenos Aires (Argentinien). Bei einem Feuer im sechsten Stock eines 27-stöckigen Bürogebäudes sind ein Feuerwehrmann und ein Polizist getötet worden.

28. Juli 2005 - Großbrand - ein getöteter Feuerwehrangehöriger

(kd/bl) Agen, Lot et Garonne (Frankreich). Großbrandes in einer Fabrik. Ein 40jähriger, freiwilliger Feuerwehrmann versuchte mit anderen Feuerwehrmännern einen Brandabschnitt zu halten. Er fühle sich plötzlich nicht gut und rief nach Hilfe. Nach ca. 20 Min. wurde sein Zustand instabil und er bekam einen Kreislaufstillstand. Alle Reanimationsversuche blieben leider erfolglos.

21. Juni 2005 

(ps) Pompey, Meurthe-et-Moselle (Frankreich). Bei einer Übung in der Atemschutzübungsstrecke der Feuerwehr Pompey kam es zu einem  Zwischenfall. Ein 56-jähriger freiwilliger Feuerwehrmann absolvierte gerade einen Durchgang in der Strecke, als er von einem Unwohlsein befallen wurde. Da ein Verdacht auf Kreislaufprobleme bestand, wurde der Feuerwehrangehörige mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus nach Nancy gebracht. Bis zu dem Zeitpunkt war Lieutenant Jean-Luc Marin noch bei Bewusstsein. Bei seiner Ankunft im Krankenhaus kam es zu Krämpfen und schliesslich zum Herzstillstand. Mittels Herzmassage konnte Herr Marin zunächst erfolgreich wiederbelebt werden. Er verstarb jedoch in der darauffolgenden Nacht im Krankenhaus.

17. Juli 2005 - Großrand - Einsturz - drei getötete Feuerwehrangehörige

(kd/bl) Metz-le-Comte, Nièvre (Frankreich). Drei Freiwillige Feuerwehrmänner im Alter von 38, 40 und 54 Jahren starben bei einem Großbrand einer alten Scheune. Während der Erkundung stürzte eine schwere und dicke Wand ein. Alle drei Feuerwehrmänner wurden unter den Trümmern begraben.

18. April 2005 - Explosion - drei verletzte und zwei getötete Feuerwehrangehörige

(ar) Evanston, Wyo. (USA). Beim Brand eines Wohnhauses wurde den Einsatzkräften mitgeteilt, dass sich vermutlich noch Kinder im Haus befinden. Während die später getöteten und verletzten Feuerwehrangehörige sich zur Personensuche im Gebäude befanden, ereignete sich eine starke Explosion, deren Ursache noch unklar ist. Später stellte sich heraus, dass sich keine Personen mehr im Gebäude aufgehalten hatten.

17. März 2005 - Dacheinsturz - Zwei getötete Feuerwehrangehörige

(ar) Yellowknife (Kanada). Die beiden betroffenen Feuerwehrangehörige befanden sich im Innenangriff, als das Dach einstürzte.

19. Februar 2005 - Dacheinsturz - ein getöteter und sechs verletzte Feuerwehrangehörige

(ar) Houston, TX (USA). Beim Brand eines verlassenen Hauses starb ein Angehöriger des Houston Fire Department. Nachdem die Feuerwehrleute überprüft hatten, dass sich niemand mehr im Gebäude aufhielt, zogen sie sich zurück, um einen Außenangriff einzuleiten. Aus bisher ungeklärten Gründen verblieb das Opfer jedoch im Gebäude und wurde durch das einstürzende Hausdach getötet. Sofort eingeleitete Rettungsmaßnahmen der übrigen Feuerwehrleute waren leider nicht von Erfolg gekrönt. Sechs weitere Feuerwehrleute zogen sich leichte Verletzungen zu.

3. Februar 2005 - Hochhausbrand - zwei getötete Feuerwehrangehörige

Hertfordshire (GB). Beim Brand in einem Hochhauses kamen zwei Feuerwehrangehörige ums Leben. Der Brand brach im 14. OG aus und breitete sich schnell auf das 15. OG aus. Die beiden Feuerwehrangehörige versuchten eine Menschenrettung durchzuführen.

26. Januar 2005 - Brand in einem Gasflaschenlager - Explosion - ein getöteter und zehn verletzte Feuerwehrangehörige

(kd/bl) Rom (Italien). Während ein LKW mit Gasflaschen beladen wurde, ereignete sich ein folgenschwerer Brand. Die ersteintreffende Einheit wurde von der Explosion überrascht. Der Einheitsführer erlag seinen schweren Verletzungen. Weitere zehn Feuerwehrangehörige wurden verletzt.

23. Januar 2005 - Kellerbrand - Trupptrennung - ein getöteter und sieben verletzte Feuerwehrangehörige

(dk) New York, Brooklyn (USA). Während einer Kindergeburtstagsfeier im ersten Obergeschoß wurde Brandgeruch wahrgenommen. Die erste Einheit vor Ort begann im Kellergeschoß mit der Suche nach Personen und der Brandstelle. Durch die starke Wärmeentwicklung war der Trupp zum Rückzug gezwungen. Ein Truppmitglied verlor den Anschluss. Seine Kollegen fanden ihn bewusstlos auf der Kellertreppe vor.

23. Januar 2005 - Wohnungsbrand - Brandausbreitung - Sprung - zwei getötete und vier verletzte Feuerwehrangehörige

(dk) New York, Bronx (USA). Der Brand betraf das 3. OG. Im 4. OG wurden eingeschlossene Mieter vermutet, weshalb 6 Feuerwehrangehörige dort die Suche nach den Personen aufnahmen. 2 Trupps nahmen die Brandbekämpfung im 3. OG auf, ein weiterer Trupp sicherte mit einem Rohr das 4. OG. Aus derzeit noch nicht geklärten Umständen kam es in einer Schlauchleitung im 3. OG zum plötzlichen Druckabfall. Daraufhin begab sich der Angriffstrupp aus dem 4. OG in den 3. OG um dort die Brandbekämpfung zu unterstützen. In Folge kam es zur Brandausbreitung durch die Decke in das 4. OG und schnitt den Einsatzkräften den Rückweg ab. Über Funk wurde umgehend der Notruf MAYDAY abgesetzt, die Trupps begaben sich an zwei Fenster. Ein Feuerwehrangehöriger versuchte sich mit einem Seil zu retten und stürzte dabei ab, 5 sprangen aus den Fenstern. 2 Feuerwehrangehörige kamen hierbei zu Tode. 4 waren mit schwersten Verletzungen in Krankenhäusern.

20. Januar 2005 - Wohnungsbrand - Luftmangel - ein getöteter Feuerwehrangehöriger

(ar) Michigan (USA) - Am 20. Januar 2005 starb ein 39-jähriger Zugführer bei einem Wohnungsbrand. Sein Atemluftvorrat ging zur Neige, er verlor die Orientierung und brach dann zusammen. Das Opfer und ein weiterer Feuerwehrmann betraten das Gebäude mit einem Rohr, um den Brandherd aufzufinden und den Brand zu bekämpfen.

12. November 2004 Lübeck (SH). Ein Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Lübeck-Niendorf ist bei einer Routineübung tödlich verunglückt.

30. Juli 2004 - Gasexplosion - fünf getötete und mehrere verletzte Feuerwehrangehörige

(kd/bl) Ghislinghien (Belgien). Am Freitagmorgen war auf einer Baustelle in einem Industriegebiet eine Erdgas-Pipeline explodiert. Die Feuerwehr war bereits vor Ort. Bei mehreren schweren Explosionen wurden Menschen hunderte Meter weit durch die Luft geschleudert und mehrere Gebäude dem Erdboden gleichgemacht. Die Regierung kündigte nationale Trauer für den Tag der Beerdigung der Opfer an und ließ im ganzen Land die Fahnen auf Halbmast setzen. Unter den 18 Toten befanden sich fünf freiwillige Feuerwehrmänner und ein Polizist.

21. Juli 2004 Allensbach (BW). Eine Übung der Freiwilligen Feuerwehr Allensbach (Kreis Konstanz) endete als Ernstfall mit schwerwiegenden Folgen. Es gab eine Explosion, bei der ein Feuerwehrmann lebensgefährlich verletzt wurde. Der zu diesem Zeitpunkt noch in zivil gekleidete Feuerwehrmann erlitt lebensgefährliche Verbrennungen und verstarb wenige Tage nach dem Unfall.

20. Juli 2004 - Brand in einem Wohn- und Geschäftshaus - zwei getötete Feuerwehrangehörige

London (GB). Zwei Feuerwehrangehörige sind ihren schweren Verletzungen erlegen, welche sie sich bei der Brandbekämpfung in einem Wohn- und Geschäftshaus im östlichen Teil Londons zuzogen. Nach Auskunft der Londoner Feuerwehr (London Fire Brigade LFB) waren die beiden zusammen mit insgesamt 50 Kräften zu einem dreigeschossigen Gebäude in die Bethnal Green Road gegen 04.00 Uhr Ortszeit alarmiert worden. Während des Brandes wurden 2 Personen vom Dach gerettet. Das Feuer wird von der Polizei als verdächtig eingestuft. Die beiden Feuerwehrangehörigen kamen im unteren Teil des Gebäudes, wo die Brandausbreitung am größten war in Schwierigkeiten. Sie starben kurz nach der Einlieferung in das Royal London Hospital im Stadtteil Withechapel.

22. Mai 2004 - Hotelbrand - Herzinfarkt - ein getöteter Feuerwehrangehöriger

(kd/bl) Lisieux, Calvados (Frankreich). Ein 30jähriger Feuerwehrmann erlitt während eines schweren Einsatzes einen tödlichen Herzinfarkt. Ein Hotelbrand, welches im EG ausbrach, führte zum Tod eines jungen Mädchens. Zum Zeitpunkt des Brandes waren mehr als 50 weitere Gäste im Gebäude, von denen 40 Rauchvergiftungen erlitten. Sechs Gäste mussten in Krankenhäusern versorgt werden.

13. März 2004 - Kirchenbrand - Einsturz - zwei getötete und 29 verletzte Feuerwehrangehörige

(ar) Pennsylvania (USA). Am 13. März 2004 wurden ein 55jähriger (Battalion Chief, Opfer 1) und ein 51jähriger Berufsfeuerwehrmann (Master Firefighter, Opfer 2) beim Einsturz einer Kirche tödlich verletzt. Opfer 1 war als Abschnittsleiter Sicherheit eingesetzt und Opfer 2 war an Nachlösch- und Aufräumarbeiten in der Vorhalle beteiligt, als der Glockenturm einstürzte und die beiden Opfer sowie mehrere andere Feuerwehrleute unter sich begrub. Bei dem Unfall wurden 23 weitere Feuerwehrangehörige verletzt, welche in ein Krankenhaus verbracht werden mussten. Im früheren Einsatzverlauf war bereits ein Backdraft aufgetreten, durch den sechs weitere Feuerwehrangehörige verletzt wurden. Die durch den Glockenturmeinsturz verletzten Feuerwehrangehörige konnten erst mehrere Stunden nach dem Einsturz aus den Trümmern gerettet werden; die beiden Todesopfer wurden noch am Einsatzort für tot erklärt.

10. März 2004 - Gebäudebrand - ein verletzter und ein getöteter Feuerwehrangehöriger

(kd/bl) Walincourt, Lille (Frankreich). Während eines Gebäudebrandes verunglückten zwei freiwillige Feuerwehrmänner. Ein 43jähriger starb, ein weiterer erlitt schwere Verbrennungen (20% zweiten und dritten Grades). Der getötete befand sich im 1. OG, unter dem Dach, kurz nachdem der Trupp mehrere Menschen evakuierte. Der verletzte Feuerwehrmann folgte den Geretteten durch ein Fenster, an dem bereits angeleitert wurde.

29. Dezember 2003 - Gebäudebrand - ein getöteter Feuerwehrmann

(kd/bl) Abbeville, Somme (Frankreich). Bei dem Versuch die Flammen im eigenen Haus mit einem Gartenschlauch zu löschen starb ein 52jähriger Major der Feuerwehr und ein 25jähriges Familienmitglied. Fünf weitere Bewohner konnten sich über das Dach retten.

16. Dezember 2003 - Trupptrennung in Verbindung - ein getöteter Feuerwehrangehöriger

(ar) NYC (USA). Beim Brand eines Lagerhauses, in dem Möbel und Matratzen aufbewahrt wurden (d.h. in dem eine große Brandlast vorhanden war) verlor der später getötete Feuerwehrangehörige während der Suche nach dem Brandherd den Anschluss an seine Kameraden.

29. November 2003 - Brand in einem Farmgebäude - ein getöteter, drei verletzte Feuerwehrangehörige

Lancester (Massachusetts, USA). Ein Feuerwehrmann starb in den Flammen eines Farmhausbrandes, als er sich im Keller des Gebäudes verirrte. Drei weitere Feuerwehrangehörige wurden bei der Suche nach den Vermissten Feuerwehrangehörigen verletzt, einer von ihnen schwer. Während des Einsatzes kam es zu Explosionen, woraufhin alle eingesetzten Feuerwehrangehörige aus dem Gebäude abgezogen wurden. Beim anschließenden "roll call" (Anwesenheitsappell) wurde festgestellt, dass ein Feuerwehrangehörigen sich noch im Gebäude aufhalten musste. Rettungstrupps machten sich daraufhin auf die Suche nach dem Vermissten, konnten aber erst nur seinen Helm finden. Der Vermisste selbst wurde erst später wieder gefunden. Dabei wurden drei Feuerwehrangehörige verletzt.

15. August 2003 - Staubexplosion in einem Silo - zwei getötete Feuerwehrangehörige, drei verletzte Feuerwehrangehörige

Gera, LK Greiz, Niederpöllnitz (TH). Aufgrund der extremen Witterung hatte sich Getreide/Kraftfutter in einem Silo gefährlich erhitzt. Daraufhin war am 14.08. mit der Leerung begonnen worden. Dabei hatte die Feuerwehr mehrere kleine Brände entdeckt, die sie mit Schaum versuchte abzudecken. Die Arbeiten verliefen den Angaben zufolge zunächst völlig normal. Eine Stunde nach Mitternacht kam es zu der Staubexplosion. Dabei stürzten die Betondecken der 11. und 12. Etage ein und verschütteten fünf Feuerwehrleute. Zwei Feuerwehrmänner konnten nach 20 Minuten, ein dritter wurde mehrere Stunden später befreit. Alle drei wurden mit schweren Verletzungen in Krankenhäuser eingeliefert. Ein 22jähriger Feuerwehrmann und ein 52jähriger Ortsbrandmeister starben, sie wurden später geborgen.

8. August 2003 Miami - Dade (USA). Fünf Rekruten sowie drei Ausbilder des Miami-Dade Fire Rescue Department nahmen an einer Schiffsbrandübung in einem Hafen der US Marine teil. 20 Minuten nach Beginn der Übung verließen die drei Ausbilder sowie vier Rekruten das Schiff. Der Fünfte wurde kurze Zeit später tot im Brandraum, weit ab der Schlauchleitung, aufgefunden.

15. Juni 2003 - Brand in einem Einkaufszentrum - ein getöteter, zwei verletzte Feuerwehrangehörige

Memphis (USA). Beim Brand in einem Einkaufszentrum wurden drei Feuerwehrangehörige, während sie sich im Innenangriff befanden, vom Feuer eingeschlossen. Sie erlitten zum Teil schwerste Verbrennungen. Es wurde ein Feuerwehrangehöriger für eine noch unbekannte Zeit im Gebäude vermisst. Er verstarb auf dem Weg ins Krankenhaus.

27. Mai 2003 - Brand in einem Nachtclub - ein getöteter und drei verletzte Feuerwehrangehörige

Norrköping (Schweden). Ein 30-jähriger Feuerwehrmann starb während seines ersten Einsatzes als Feuerwehrmann. Er löschte in der Nacht einen heftigen Brand in einem Nachtclub in Norrköping. Drei weitere Feuerwehrmänner wurden ins Krankenhaus eingeliefert. Der verstorbene Feuerwehrmann war der zuletzt eingestellte Feuerwehrmann der Stadt.

22. April 2003 - Wohnhausbrand - Absturz - ein getöteter Feuerwehrmann

Kolgaküla, Landkreis Harjumaa (Estland). Der Verstorbene wurde bewusstlos im Gebäude gefunden, nachdem er durch die Zwischendecke des Dachstuhls ins verrauchte und unbelüftete Erdgeschoss gestürzt war.

14. April 2003 - Werkstattbrand - Absturz - ein getöteter Feuerwehrmann

Georgia, Gwinnett County (USA). Brand in einer Werkstatt für Motorräder. Ein Feuerwehrmann stürzte offenbar bei dem Versuch eine Ventilationsöffnung ins Dach zu schaffen ab. Er starb wenig später im Krankenhaus.

23. März 2003 - Kirchenbrand - Einsturz - drei getötete Feuerwehrangehörige

(bl) Haarlem (NL). Großbrand in einer Kirche. Etwa 45 Minuten nach Alarmierung der Feuerwehr stürzte eine Wand ein und begrub drei freiw. Feuerwehrmänner die sich im Freien aufhielten. Sie waren 45, 47 und 48 Jahre alt.

21. März 2003 - Gebäudebrand - Durchzündung - ein getöteter und zwei verletzte FA

Cincinnati (USA). Während eines Gebäudebrandes wurden drei Feuerwehrangehörige Opfer einer Durchzündung. Ein 25jähriger Feuerwehrmann erlitt starke Verbrennungen, die von seinen Kollegen eingeleitete Reanimation blieb leider erfolglos. Er war seit drei Jahren Berufsfeuerwehrmann. Zwei seiner Kollegen wurden leicht verletzt.

Andreas Kraft, 35, FFW Mainaschaff

Am 11. Februar 2003 verstarb bei einer Routineübung der Feuerwehrmann Andreas Kraft (35) in der Atemschutzstrecke des Atemschutzzentrums Alzenau.  Er war langjähriges Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Mainaschaff. Während der Fitness-Überprüfung auf der Endlosleiter wurde ihm unwohl und er brach die Übung ab. Kurz danach brach er zusammen und verstarb trotz einer sofort eingeleiteten Reanimation noch in der Atemschutzstrecke.

28. Januar 2003 - Gebäudebrand - Durchzündung - ein getöteter und ein verletzter Feuerwehrangehörige

(kd/bl) Plumaugat, Côtes-d´Armor (Frankreich). Gebäudebrand eines landwirtschaftlichen Anwesens. Durch eine Durchzündung wurde ein 39jähriger freiwilliger Feuerwehrmann getötet. Ein weiterer Feuerwehrangehöriger konnte an der Schlauchleitung entlang nach draußen flüchten, er erlitt Verbrennungen im Gesicht.

20. Januar 2003 - Großbrand - Durchzündung - ein getöteter und zwei verletzte Feuerwehrangehörige

Porter, Texas (USA). Bei den Löscharbeiten eines Großbrandes wurden ein Feuerwehrangehöriger getötet, sowie zwei weitere schwer verletzt.

31. Oktober 2002 - Großbrand - ein getöteter Feuerwehrangehöriger

Leicestershire (GB). Großbrand in einer alten Fabrik. Das dreigeschossige Gebäude besitzt eine Grundfläche 50 x 75 m. 95 Feuerwehrangehörige kämpften unter PA mit sechs Rohren gegen den Brand in den beiden oberen Geschossen. Ein 44jähriger Feuerwehrmann kam während des Einsatzes ums Leben.

30. September 2002 - Gebäudebrand - Explosion - Einsturz - ein getöteter und zwei verletzte Feuerwehrangehörige

Terre Haute, Indiana (USA). Während eines Brandes stürzte nach einer Explosion das Gebäude ein. Ein 50jähriger Captain wurde unter den Trümmern begraben, zwei weitere Einsatzkräfte wurden leicht verletzt. Der Captain war seit fast 24 Jahren bei der Feuerwehr.

15. September 2002 - Zimmerbrand - Explosionen - fünf getötete Feuerwehrangehörige

(bl) Neuilly-sur-Seine, Paris (F). Beim Löschen eines einfachen Zimmerbrandes im 6. OG sind im Norden von Paris fünf Feuerwehrmänner ums Leben gekommen. Es sei nur ein klassischer Routineeinsatz gewesen, erklärte ein fassungsloser Feuerwehrmann.

Der erste Trupp (zwei Feuerwehrangehörige) wollte über eine Leiter in die Brandwohnung eindringen als er von einer Explosion überrascht wurde.

Ein zweiter Trupp (drei Feuerwehrangehörige) der zur Rettung eingesetzt wurde 10 Minuten später von einer zweiten Explosion überrascht.

Die Feuerwehrmänner starben nach erfolglosen Reanimationsversuchen an ihren Verbrennungen. 

Alle Feuerwehrmänner im Alter von 22 bis 27 Jahren gehörten der Kaserne Champerret an. Für die 7000 Pariser Feuerwehrangehörigen ist der Unfall eine Tragödie.

14. September 2002 - Gebäudebrand - Einsturz - ein getöteter Feuerwehrmann

Muscatine, Iowa (USA). Ein 53jähriger Feuerwehrmann stürzte während eines Gebäudebrandes durch das Dach ein, er erlag im Krankenhaus seinen Verletzungen.

11. September 2002 Jerup (Dänemark). Drei Feuerwehrleute sind am Mittwoch bei einer Übung im dänischen Jerup bei Frederikshavn (Jütland) ums Leben gekomm

30. Juli 2002 Osceola County, Florida (USA). Während einer Übung in einer ehemaligen Hochschule führte ein flashover zum Tod zweier Feuerwehrmänner. Ein 32jähriger Leutnant und ein 20jähriger Rekrut starben an ihren Verbrennungen und Rauchvergiftungen.

Frank Köckritz, 35, FFW Pirna

starb bei der Flutkatastrophe in Sachsen. Er hinterlässt eine Ehefrau und zwei Kinder. Mehr.  

04. Juli 2002 - Gebäudebrand - Einsturz - drei getötete Feuerwehrangehörige, fünf verletzte Feuerwehrangehörige

Gloucester City, New Jersey (USA). Durch einen Brand in einem dreigeschossigen Gebäude ereignete sich ein Teileinsturz. Trotz des sofortigen Rückzugssignals wurden acht Feuerwehrmänner verschüttet. Fünf Feuerwehrangehörige und ein Zivilist konnten gerettet werden. Drei Feuerwehrangehörige und drei Schwestern starben.

05. Mai 2002 - Gebäudebrand - zwei getötete Feuerwehrangehörige, zwei verletzte Feuerwehrangehörige

St. Louis (USA). Brand in einem zweigeschossigen Gebäude. Im Obergeschoss wurde ein 38jähriger Feuerwehrmann von einer Durchzündung überrascht. Er erlitt eine tödliche Rauchvergiftung und Brandverletzungen. Bei der Rettungsaktion stürzte ein Feuerwehrangehöriger die Treppe hinunter, er verbrannte sich Kopf und Finger. Ein weiterer Feuerwehrangehöriger, der auf der Suche nach dem vermissten Feuerwehrangehörigen verunglückte, wurde aufgrund seines ausgelösten Totmannwarner geortet. Leider kam auch für ihn jede Hilfe zu spät.

07. März 2002 - Gebäudebrand - zwei getötete Feuerwehrangehörige, zwei verletzte Feuerwehrangehörige

Pompey, New York (USA). Durch den teilw. Einsturz eines brennenden Wohnhauses wurden zwei Feuerwehrmänner (28 und 41 Jahre) getötet und zwei weitere trugen kleinere, aber ernsthafte, Verletzungen davon.

04. März 2002 - Gebäudebrand - ein getöteter Feuerwehrangehöriger, drei verletzte Feuerwehrangehörige

Mecklenburg, North Carolina (USA). Ein 23jähriger Feuerwehrmann erlag nach einem Dienstunfall seinen Verletzungen.

Der Verstorbene war der Strahlrohrführer und ging kriechend (auf Händen und Knien) im Erdgeschoss vor. Sein Captain war hinter ihm an der Schlauchleitung. Plötzlich gab der hölzerne Fußboden nach, er fiel etwa 2,5m in das brennende Kellergeschoss herab. Er versuchte noch eine Kiste als Stufe zu nutzen um wieder nach oben zu gelangen.

01. März 2002 - Gebäudebrand - ein getöteter und drei verletzte Feuerwehrangehörige

Jefferson City, Tennessee (USA). Ein Trupp wurde für den Innenangriff und ein Trupp zum Absuchen der Räume eingesetzt.

Ein 21jähriger Feuerwehrmann wurde getötet und drei weitere verletzt.

USA - 25. September 2001 Lairdsville, Westmoreland (USA). Während einer Realbrandübung in einem leerstehenden, landwirtschaftlichen Gebäude gerieten die Übungsfeuer außer Kontrolle. Von den Freiwilligen Feuerwehrleuten starb ein 19jähriger Auszubildender, drei weitere erlitten Verbrennungen.

Zusammen mit Tausenden anderen Opfern wurden bei dem Attentat auf das World-Trade-Center am 11.September 2001 viele Einsatzkräfte verletzt oder getötet.
Wir trauern zusammen mit den Angehörigen und den Kollegen.

Mittwoch 12. September 2001, 07:27 Uhr 

New York vermisst bis zu 300 Feuerwehrleute

New York (dpa) - Bei dem Einsturz des World Trade Center sind möglicherweise allein 300 Feuerwehrleute ums Leben gekommen. Das berichtet CNN. Rund 80 Polizisten werden ebenfalls vermisst und sind wahrscheinlich tot, teilten die Behörden der Stadt mit. Über die Gesamtzahl der Opfer sind weiterhin keine konkreten Angaben möglich. Vermutlich kamen bei der Anschlagserie Tausende Menschen ums Leben. Beim Flugzeugabsturz ins Washingtoner Pentagon ist die Rede von 100 bis 800 Vermissten.

Bei einer Explosion während eines Hausbrands in New York starben am 17.06.2001 die Feuerwehrleute

Harry Ford (50 Jahre)
Brian Fahey (46 Jahre)
John Downing (40 Jahre)

Über 80 Rettungskräfte wurden zum Teil schwer verletzt.
Alle vier hinterlassen ihre Ehefrauen und zusammen 8 Kinder. Der Bericht aus www.firehouse.com und von ap

Ein Notarzt, ein Rettungssanitäter 
 und anderen Beteiligte 

wurden während eines Rettungseinsatzes auf der Autobahn bei Magdeburg am 23. April 2001getötet. 
Weitere Einsatzkräfte und andere Betroffene wurden zum Teil schwer verletzt. Der Bericht aus web.de.

17. Februar 2001 - Zimmerbrand - ein getöteter Feuerwehrmann

Bad Soden/Taunus (Hessen). Tödlicher Atemschutzeinsatz während eines Zimmerbrandes im EG einer 4-Zimmer-Wohnung. Der verstorbene Kamerad (Truppführer) war 19 Jahre alt. Insgesamt waren drei Trupps eingesetzt, davon zwei in der Wohnung.

Wolfgang Hedtke, 41, FF Dassendorf

verstarb am 10. Februar 2001 während einer Übung der Jugendfeuerwehr. Bericht der Lübecker Nachrichten

Ulrike Lam, 49, Rettungsassistentin beim ASB Hamburg

verstarb bei einem Verkehrsunfall am 31.08.2000. Sie hinterließ drei Söhne. 
Der verletzte Rettungssanitäter leidet bis heute an den psychischen Folgen des Unfalls. 
Berichte der Heidenheimer Zeitung und der Heidenheimer Neue Presse.

Bei einem Explosionsunglück mit anschliessemdem Brand in Enschede (NL) starben am 13.05.2000 zusammen mit 18 weiteren Personen die Feuerwehrleute

Paul Gremmen (48 Jahre)
Theo Hesselink (38 Jahre)
Hans van der Molen (43 Jahre)
Gerhard Oude Nijweme (42 Jahre)

Alle vier hinterlassen eine Frau und Kinder.

22. Dezember 1999 - Wohnhausbrand mit Durchzündung, drei getötete Feuerwehrangehörige

Iowa (USA). Nach der Rettung von zwei Kindern (verstarben im Krankenhaus) aus den oberen Schlafzimmern gingen die drei Feuerwehrleute nochmals vor um das dritte Kind zu suchen.
Als Minuten später die zweite Einheit und den Löschangriff vornahmen, fanden sie die Leichen der drei Feuerwehrmänner und die des Kindes.

03. Dezember 1999 - Großbrand - sechs getötete Feuerwehrangehörige

Worcester (USA). Einer der tragischsten Dienstunfälle geschah in Worcester, Massachusetts. Dort starben sechs Feuerwehrangehörige! Die ersten beiden verirrten sich bei der Personensuche. Bei der anlaufenden Rettungsaktion verliefen sich vier weitere Feuerwehrangehörige und starben ebenfalls.

Lutz Deumer, 37, FF Püscheldorf

verstarb im Oktober 1998 infolge der Verletzungen, die er bei einem Hochwassereinsatz erlitt. Bericht der "brandwacht".

Wir denken an die 10 Männer der Grubenwehr, die seit dem Grubenunglück am 15.7.1998 in Lassing (Österreich) vermisst werden. Unsere Gebete und Gedanken sind auch bei ihren Angehörigen, die so lange in Ungewissheit verharren müssen.

Christian Sendlbeck, 24, FF Donaustauf

Er verstarb infolge seiner Verletzungen, die er bei einem Einsatz am 23.1.1998 in Donaustauf (Bayern) erlitten hat. Drei weitere Feuerwehrleute wurden bei dem Löscheinsatz in einem Privathaus durch die Verpuffung verletzt. "Bericht der "brandwacht"

23. September 1998 - Kellerbrand - ein getöteter Feuerwehrangehöriger

(bl) Wien (Österreich).  Atemschutztrupp gelingt es zunächst, das Schaumrohr bis zum Brandherd kriechend vorzutragen und dort wieder mit der Löschtätigkeit zu beginnen. Es brennen Gerümpel und Autoreifen, wodurch absolut keine Sicht mehr vorhanden ist. Die Wärmestrahlung ist so enorm, dass nur in fast liegender Stellung gelöscht werden kann. Kurze Zeit später stürzen Mauerteile einer Zwischenwand - vermutlich aufgrund des abgebrannten Holztürstockes, welcher bis dahin der Mauer Halt gab - herab und treffen die Männer des Atemschutztrupps. Durch diesen Umstand wird der Trupp getrennt und verliert die Schlauchleitung, welche nicht wieder gefunden werden kann.

Paramedic Frank Gilbert, † 29.5.1997

2 Feuerwehrleute der FF Elsterwerda

Sie verstarben beim bzw. nach einem Einsatz anläßlich einer Zugexplosion in Elsterwerda (Brandenburg) 1997. 
Insgesamt wurden neun Feuerwehrleute verletzt und mußten im Krankenhaus behandelt werden.

Firefighter Brant Chesney, † 27.12.1996

Firefighter Kevin Woodrow Reveal, † 29.9.1996

19. Juli 1996 - Großbrand

 

Niederbipp (Schweiz). Bei der TELA AG, eine Papierfabrik, bricht ein Großfeuer aus. Zwei Stunden nach der Alarmierung sterben drei Feuerwehrmänner.

Brandmeister Andreas Stampe, BF Köln, 

verstarb am 9. März 1996. Einsatzbericht - Untersuchungsbericht

Karl Simmel, 36, FF Regensburg

verstarb während eines Einsatzes am 19.01.96 an einem Herzinfarkt. Er hinterließ eine Frau und vier kleine Kinder.
Bericht des Löschzugführers.

6. April 1995 - Kesselzugexplosion - zwei getötete und vier verletzte Feuerwehrangehörige 

Elsterwerda. Bei einer Kesselzugexplosion in Elsterwerda sterben zwei Einsatzkräfte der FF, vier weitere werden verletzt (Frakturen, schwere Verbrennungen...).

 

März 1995 - Brand einer Boutique mit Durchzündung - ein getöteter und ein verletzter Feuerwehrmann

Lüdinghausen (NRW). Brand einer Boutique. Der erste Angriffstrupp wird von einem flashover überrascht. Ein Feuerwehrmann (27 Jahre) stirbt, ein zweiter (23 Jahre) überlebt schwerstbrandverletzt.

Der freiwillige Feuerwehrmann Josef Otto Schedel, Mitglied der FF Markt-Schwaben, wurde bei einem Feuerwehreinsatz am 24.11.1989 schwer verletzt. Sei gesamtes Leben wurde durch diesen Unfall verändert. Er hat seine Geschichte selber aufgeschrieben: Schedel: Feuerwehr(mann)-was nun?, Neuss, 1999, ISBN: 3-9806584-4-9
Der freiwillige Feuerwehrmann Michael Johannes Späth wurde bei einem Feuerwehreinsatz schwer verletzt. 
Er hat seine Geschichte selber aufgeschrieben: Späth: Verbrannte Seele, Eppe 1995, ISBN: 3-89089-358-9

Firefighter Stephen Barry † 4.6.1975

Letzte Änderung von Hanjo v.Wietersheim am 07.01.2007.

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